Dr. Lena Seifert

Den Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung erhält die Dresdner Viszeralchirurgin Dr. med. Lena Seifert. Mit der Preissumme von insgesamt 210.000 Euro unterstützt die Jung-Stiftung über einen Zeitraum von drei Jahren Seiferts Projekt zur Erarbeitung neuer immunologischer Ansätze zur verbesserten Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Die promovierte Medizinerin begann 2010 ihre Facharztweiterbildung im Bereich Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Nach drei Jahren zog es sie für einen Postdoc-Forschungsaufenthalt in das Labor von Professor George Miller an die NYU School of Medicine in New York. Während dieser Zeit erhielt Dr. Seifert Stipendien der American Liver Foundation und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Seit Juli 2015 ist sie als Assistenzärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden tätig.

„Ich sehe  die Zukunft der Krebsbehandlung in einer individualisierten Therapie“, erklärt die 33-jährige Nachwuchswissenschaftlerin, für die immer der Patient im Mittelpunkt stehen sollte. Vorbilder findet Dr. Seifert in positiven und toleranten Menschen und speziell in ihrem Familien- und Freundeskreis, mit dem sie gemeinsam mit ihrem Ehemann am liebsten ihre Freizeit verbringt.

NEWS-TICKER

Preisverleihung 2017

Die Laureaten nahmen ihre Auszeichnungen am 19. Mai 2017 bei der Preisverleihung der Jung-Stiftung in Hamburg entgegen. Moderiert wurde die Veranstaltung von TV-Moderatorin und Medizinjournalistin Vera Cordes.