Der Stifter Ernst Jung

Der Stifter Ernst Jung

1929 heiratete Ernst Jung Claere Müller. Auch beruflich brachte das Jahr neue Le­bensumstände: Er gründete die Hamburger Mineralöl-Werke Ernst Jung. Zur Firma gehörten Raffinerien in Wilhelmsburg, eine Hafenbahn in Stade und ein Tanklager im Stadersand. Ernst Jung setzte auf modernste industrielle Technik und investierte in Innovationen. Diese Begeisterung für Weiterentwicklung und Fortschritt prägte später auch sein Engagement als Stifter.

Technische Neuerungen in großem Umfang forderte der Wiederaufbau des Unternehmens nach dem zweiten Weltkrieg. Erneut investierte Ernst Jung in weitere Anlagen an Land. Außerdem erweiterte er die firmeneigene Tankerflotte.

Wie es die Ölbranche mit sich bringt, pflegte Ernst Jungs Unternehmen internationale Handelsbeziehungen, ging Partnerschaften in der ganzen Welt ein und gründete ausländische Tochtergesellschaften. Internationalität kennzeichnet heute noch die Reichweite der Stiftungsarbeit.

Das unternehmerische Wirken von Ernst Jung war von Weltoffenheit, Wagemut und Weitsicht geprägt. Als Privatperson begeisterte er sich für Musik, Philosophie und Religion und war ein Philanthrop, der gemeinnützige Projekte großzügig unterstützte. Mit insgesamt drei Stiftungen sorgten er und seine Frau dafür, dass ihr Vermögen bis heute in den Dienst der Menschen gestellt wird.

NEWS-TICKER

Brain Drain

Die Jung-Stiftung engagiert sich mit der Vergabe des Ernst Jung-Karriere-Förderpreises aktiv gegen den "Brain Drain", den Fortzug Hochqualifizierter ins Ausland.

2017 ging der mit 210.000 Euro dotierte Preis an Dr. med. Lena Seifert vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden.

Mehr Informationen zum Ernst Jung-Karriere-Förderpreis finden Sie hier.