Jung-Stiftung fördert Austausch zu Gewebe-Immun-Interaktionen bei den Blankenese Conferences 2026
2026 brachten die Blankenese Conferences erneut führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in Hamburg zusammen. Im Mittelpunkt der 43. Konferenz standen Gewebe-Immun-Interaktionen bei entzündlichen Erkrankungen – ein Forschungsfeld, das grundlegende biologische Mechanismen mit wichtigen Fragen der klinischen Medizin verbindet.
Als Förderin der Blankenese Conferences setzt sich die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung dafür ein, exzellente Forschung sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch über Disziplinen hinweg zu stärken. Ein besonderer Programmpunkt waren auch 2026 die Jung Lectures: Prof. Dr. Jens Brüning aus Köln (links im Bild), Jung-Preisträger 2009, sprach über die Kontrolle des Stoffwechsels durch das zentrale Nervensystem. Prof. Dr. Hans Clevers aus Utrecht, Jung-Preisträger 2011 (rechts im Bild), stellte vor, wie Lgr5+-stammzellbasierte Organoide menschliche Erkrankungen in 3D und 2D modellieren können.
Beide Vorträge verdeutlichten, wie Grundlagenforschung neue Zugänge zum Verständnis menschlicher Erkrankungen schafft – von der neuronalen Steuerung des Stoffwechsels bis zu organähnlichen Modellsystemen, die Krankheitsprozesse im Labor abbilden. Damit stehen die Jung Lectures beispielhaft für das Anliegen der Stiftung: herausragende Forschung zu fördern, wissenschaftliche Vernetzung zu stärken und Impulse für die Medizin von morgen zu setzen.
Die Begrüßungsrede hielt Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro (mittig im Bild), Mitglied im Vorstand und im Kuratorium der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung und Dekanin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).
Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie auf der Homepage der Blankenese Conferences.