IMPRESSIONEN VON DER JUNG-NACHT 2026
Unabhängige Forschung, die medizinische Innovation ermöglicht. Das feierte die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung bei ihrer Preisverleihung am 21. Mai 2026, die im festlichen Rahmen in der Hanse Lounge in Hamburg stattfand. Zwischen feierlichen Laudatien und berührenden Dankesworten zeichnete die unabhängige Hamburger Stiftung Prof. Rohini Kuner, Dr. Fiona Kolbinger und Prof. Taroh Kinoshita aus. Ihre Forschung hat das Potenzial, die Medizin von morgen entscheidend zu verändern oder hat sie bereits verändert.
Mit den folgenden Videos möchten wir Ihnen einen Eindruck der diesjährigen Laureat:innen gewähren. Wir danken allen Beteiligten für diesen wunderschönen Abend!
Einen Vortrag zu den Forschungsergebnissen unserer diesjährigen Preisträger:innen können Sie sich hier auf unserer Symposiums-Seite ansehen.
JUNG-KARRIERE-FÖRDERPREIS: DR. FIONA KOLBINGER
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Mehr InformationenDr. Fiona Kolbinger
Wir freuen uns sehr, dass wir den Jung-Karriere-Förderpreis 2026 an Dr. Fiona Kolbiner verleihen durften. Ihr Forschungsprojekt analysiert Behandlungsergebnisse in der onkologischen Rektumchirurgie mithilfe kausaler Modelle. Mit ihrer Forschung sitzt die Ärztin und Wissenschaftlerin an der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden an der Schnittstelle von Chirurgie, Datenwissenschaft und Künstlicher Intelligenz. Die Ergebnisse ihres Projekts sollen dazu beitragen, Eingriffe sicherer zu machen und die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Herzlichen Glückwunsch!
Die Laudatio
Die Laudatio auf Dr. Fiona Kolbinger hielt die stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, Professorin Dr. Ruth Ley, PhD. Sie fand lobende Worte für das spannende Forschungsprojekt der Förderpreisträgerin. Die Urkunde überreichte Professorin Dr. Blanche Schwappach-Pignataro stellvertretend für den Vorstand. Einblicke in ihre Forschung gewährte Kolbinger bereits am Mittwoch nachmittag, Jung-Symposium "Ausgezeichnete Humanmedizin 2026". Mit dem Preis einher gehen 210.000 Euro, die Dr. Kolbinger frei einsetzen kann, um ihren Ansatz weiter zu verfolgen.
JUNG-MEDAILLE FÜR MEDIZIN IN GOLD: PROF. TAROH KINOSHITA
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Mehr InformationenProf. Taroh Kinoshita
Prof. Taroh Kinoshita für sein Lebenswerk in der Foschung mit der Jung-Medaille für Medizin in Gold 2026 auszuzeichnen, war uns eine Ehre. Der Wissenschaftler vom Center for Infectious Disease Education and Research (CiDER) an der University of Osaka hat den Biosyntheseweg der sogenannten GPI-Anker aufgeklärt und damit wesentlich dazu beigetragen, Krankheitsmechanismen besser zu verstehen, insbesondere bei seltenen und komplexen Erkrankungen. Seine Arbeit bildet eine Grundlage für präzisere Diagnostik und neue therapeutische Ansätze. Wir gratulieren ihm herzlich!
Die Laudatio
Warme Worte der Würdigung fand in ihrer Laudatio auf Prof. Kinoshita Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro. Als Mitglied des Vorstands überreichte Petra Scharner-Wolff dem Medaillenträger 2026 seine Urkunde und gratulierte ihm herzlich. Die Ergebnisse seiner Forschung präsentierte Prof. Kinoshita am MIttwoch, 20. Mai beim Jung-Symposium "Ausgezeichnete Humanmedizin 2026".
JUNG-PREIS FÜR MEDIZIN: PROF. ROHINI KUNER
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Mehr InformationenProf. Rohini Kuner
Mit dem Jung-Preis für Medizin 2026 durften wir in diesem Jahr Professorin Rohini Kuner vom Pharmakologisches Institut der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg auszeichnen. durften wir ihn diesem Jahr gleich zwei herausragender Wissenschaftler:innen auszeichnen. Sie erforscht, wie sich das Nervensystem unter anhaltenden Reizen verändert und dadurch chronischer Schmerz entsteht. Ihre Arbeiten zeigen, wie Schmerz im Körper gespeichert und verstärkt wird. Daraus ergeben sich neue Ansatzpunkte für Therapien, die gezielter und langfristig wirksam sind. Für diese Erkenntnisse erhält Kuner den Jung-Preis für Medizin 2026, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Wir beglückwünschen sie herzlich zu ihrem Preis!
Die Laudatio
Mit persönlichen Worten beglückwünschte Prof. Dr. Tobias Moser in seiner Laudatio die Preisträgerin Prof. Rohini Kuner. Sie erhielt ihre Urkunde im Anschluss vom stellvertretenden Vorstandvorsitzenden Dr. Christian Flach. Einen kleinen Einblick in ihre Forschung gab Professorin Kuner bereits am Vortag beim Jung-Symposium "Ausgezeichnete Humanmedizin 2026".