Impressionen vom Ernst Jung-Symposium 2021

Das war Wissenschaft live und in Farbe: Am 20. Mai 2021 bot das erste Ernst Jung-Symposium interessierten Teilnehmern die Möglichkeit, die feierliche Auszeichnung von vier renommierten Wissenschaftlern und deren Vorstellung ihrer herausragenden Forschungsergebnisse digital im Livestream zu verfolgen. Eröffnet wurde die Preisverleihung vom Vorstandvorsitzenden Jochen Spethmann.

 

Sie haben die Veranstaltung verpasst? Die Vorträge unserer Preisträger zu ihren bahnbrechenden Forschungsergebnissen finden Sie hier auf dieser Seite. Für weiterführende Informationen zu unseren Preisträgern und deren Forschung folgen Sie gern dem Link im Text des entsprechenden Preisträgers.

Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold:
Professor Antonio Lanzavecchia, M.D.

Wir freuen uns sehr, Professor Antonio Lanzavecchia zur Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold gratulieren zu dürfen. Er gilt als einer der einflussreichsten und meistzitierten Immunologen in Europa und weltweit und ist aktuell am National Institute of Molecular Genetics, INGM, Mailand, Italien, tätig. In seiner wissenschaftlichen Karriere arbeitet er bis heute an einem breiten Spektrum von Kernthemen zur angeborenen und erworbenen Immunität. Für dieses Lebenswerk, das erheblich zum medizinischen Fortschritt beigetragen hat und noch immer beiträgt, hat er in diesem Jahr von der Jung-Stiftung die Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold verliehen bekommen.

Seinen Vortrag "Antibodies and vaccines: The immune system at work" können Sie sich im Video ansehen.

Vorstellung Prof. Lanzavecchia: 00:44
Videoportrait: 02:09
Start Vortrag: 05:44

Weitere Informationen zu Professor Lanzavecchia und seiner Forschung finden Sie hier.

Ernst Jung-Preis für Medizin:
Professor Dr. med. Dr. h.c. Matthias Tschöp

Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung hat Prof. Dr. med. Dr. h.c. Matthias Tschöp mit dem Ernst Jung-Preis für Medizin ausgezeichnet. Dazu gratulieren wir ganz herzlich. Der wissenschaftliche Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München gehört definitiv zu den Spitzenforschern seines Fachbereichs. Sein Forschungsschwerpunkt sind die beiden Stoffwechselerkrankungen Adipositas und Diabetes, die heute in den westlichen Industrienationen zu den bedeutendsten ihrer Art zählen. Für seine bahnbrechenden Beiträge zur Forschung hat der Alexander-von-Humboldt Professor von der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung nun den Ernst Jung-Preis für Medizin erhalten.

Seinen Vortrag "Kampf gegen das Übergewicht: Neue Therapeutika gegen Adipositas und Diabetes" können Sie sich im Video ansehen.

Vorstellung Prof. Tschöp: 00:46
Videoportrait: 01:42
Start Vortrag: 05:04

Weitere Informationen zu Professor Tschöp und seiner Forschung finden Sie hier.

Ernst Jung-Preis für Medizin:
Professor Dr. rer. nat. Christian Hertweck

Wir gratulieren Prof. Dr. rer. nat. Christian Hertweck, Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI), Jena, ganz herzlich zum Ernst Jung-Preis für Medizin. Der 51-jährige Forscher verzeichnet mehrere international anerkannte Entdeckungen in der Naturstoff-Forschung für sich und seine Arbeiten zur Biosynthese von Wirkstoffen mit ungewöhnlicher Struktur haben weltweit für Aufsehen gesorgt. Sein Steckenpferd ist die Entdeckung von Wirkstoffen das Nutzen verborgener Potentiale von Mikroorganismen. 2015 wurde er bereits mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet, die Jung-Stiftung hat ihm nun den Ernst Jung-Preis für Medizin verliehen.

Seinen Vortrag "Winzig und wirkungsvoll: Bioaktive Naturstoffe aus Mikroorganismen" können Sie sich im Video ansehen.

Vorstellung Prof. Hertweck: 00:50
Videoportrait: 01:48
Start Vortrag: 05:05

Weitere Informationen zu Professor Hertweck und seiner Forschung finden Sie hier.

Ernst Jung-Karriere-Förderpreis:
Dr. Dr. Randolph Helfrich

Wir freuen uns, den Ernst Jung-Karriere-Förderpreis an Dr. Dr. med. Randolph Helfrich vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung der Universität Tübingen zu verleihen. Der 34-jährige, bereits zweifach promovierte Nachwuchsmediziner, hat den Preis für sein Projekt „Tiefschlaf oder Schlafstörung: Wie Schlaf und neuropsychiatrische Erkrankungen zusammenhängen“ erhalten. In seinem Vortrag stellte Dr. Helfrich dar, wie neurologische Erkrankungen mit unserer Hirnaktivität im Schlaf assoziiert sind und welche Diagnostik- und Therapiemethoden man daraus ableiten kann.

Den kompletten Vortrag können Sie sich im Video ansehen.

Vorstellung Dr. Helfrich: 01:10
Videoportrait: 01:53
Start Vortrag: 04:45

Weitere Informationen zu Dr. Helfrich und seiner Forschung finden Sie hier.