AUSGEZEICHNETE HUMANMEDZIN
Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung hat sich der Humanmedizin verschrieben. Mit drei jährlich vergebenen Preisen ehrt sie Projekte der Grundlagen- und weiterführenden Forschung von besonderer klinischer Relevanz. Ziel ist es, so die Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten zu fördern. Der Jung-Preis für Medizin, die Jung-Medaille für Medizin in Gold und der Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung zählen mit einer Gesamtsumme von bis zu 540.000 Euro europaweit zu den höchstdotierten Medizinpreisen. Zusätzlich vergibt die Jung-Stiftung jährlich fünf Fellowships im Bereich der Humanmedizin und ein Fellowship im Bereich der Medizingeschichte am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sowie drei Deutschlandstipendien an Studierende der Humanmedizin an der Universität Hamburg. Insgesamt kommt die Stiftung so auf Förderungen im Wert von bis zu 650.000 Euro.
Damit fördert die Jung-Stiftung nachweislich exzellente Wissenschaft: Durchweg erhalten die Preisträger:innen des Jung-Preises für Medizin im Laufe ihrer Karriere viele weitere bedeutende Auszeichnungen. Drei unter ihnen wurden sogar mit einem Nobelpreis ausgezeichnet: Prof Dr. Rolf Martin Zinkernagel in 1996, Prof. Dr. Harald zur Hausen in 2008 und Prof. Emmanuelle Charpentier in 2020. Auch unter den bedeutenden ERC Advanced Grants sind zahlreiche Preisträger:innen der Jung-Stiftung: Prof. Peter Carmeliet, Prof. Ulrich Hartl, Prof. Ivan Dikic und Prof. Stefanie Dimmeler, Prof. Jens Brüning, Prof. Gary Lewin, Prof. Ruth Ley sowie Prof. Christian Büchel in 2011 und in 2020 und Prof. Tobias Moser in 2015 und in 2022.
Seit 1976 zeichnet die Jung-Stiftung ihre Preisträger:innen einmal im Jahr aus. 2026 fand die Preisverleihung Mitte Mai statt. Impressionen der Veranstaltung sowie die Portraits der Preisträger:innen können Sie sich hier ansehen. Aufgrund des 50-jährigen Jubiläums des Jung-Preises für Medizin gab es in diesem Jahr zusätzlich zur Preisverleihung einen Senatsempfang im Hamburger Rathaus. Die Reden unseres Vorstandsvorsitzenden und unseres Kuratoriumsvorsitzenden können Sie sich hier ansehen.
Zusätzlich zur Preisverleihung findet seit 2021 auch das Jung-Symposium statt, auf dem die Preisträger:innen ihre ausgezeichnete Forschung präsentieren. Seit 2023 findet die Veranstaltung hybrid statt: Teilnehmer:innen können die Vorträge wie gewohnt weltweit über den Livestream verfolgen sowie auch im Hörsaal Ian K. Karan des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in Präsenz dabei sein. Die Vorträge sowie Impressionen des Jung-Symposiums 2026 finden Sie hier.
Eine Übersicht über die Preise, Fellowships und Stipendien der Jung-Stiftung, die jeweilige Förderhöhe und die unterschiedlichen Vergabewege finden Sie hier.





